Ein geselliger Misanthrop: das Verlangen nach Räumen des Zusammenlebens im Werk THOMAS BERNHARDS
DOI:
https://doi.org/10.18778/2196-8403.S2.05Schlagwörter:
THOMAS BERNHARD, Zusammenleben, THEODOR W. ADORNO, ästhetische Negativität, KLAUS P. HANSEN, KollektivtheorieAbstract
In diesem Artikel wird argumentiert, dass das Konzept des Zusammenlebens eine zentrale Rolle in den Werken des österreichischen Schriftstellers THOMAS BERNHARD spielt. Somit soll die verbreitete Vorstellung widerlegt werden, es handle sich um eine negative und von Misanthropie geprägte Literatur. Der Beitrag stützt sich auf einige Postulate der Ästhetischen Theorie THEODOR W. ADORNOS, die die Bedeutung der negativen Komponente in BERNHARDS Literatur beleuchten. Ebenso wird diese Interpretation mit KLAUS P. HANSENS Kollektivtheorie in Beziehung gesetzt. Dabei wird die Rolle von Kunst und Literatur bei den Neugestaltungen von Räumen des Zusammenlebens hervorgehoben.
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